BERLIN: DIE SINFONIE DER GROSSSTADT

berlin_pl - (150)Kinovorführung im ARRI Kino + anschließende Museumsführung durch die Ausstellung HARUN FAROCKI: COUNTER MUSIC im Haus der Kunst.

(Deutschland 1927) 65 Min, FSK: o.A.; empfohlen ab 14 Jahren (ab 9. Klasse); Stummfilm; Filmklassiker; Stummfilmklassiker; Experimentalfilm; Dokumentarfilm; Montagefilm; Regie und Schnitt: Walther Ruttmann; Drehbuch (Konzept): Walther Ruttmann und Karl Freund (auch Kamera); Originalmusik: Edmund Meisel; DVD: www.edition-filmmuseum.com

ArbeiterElf_03b_large - (150)Zur Ausstellung im Haus der Kunst: Die Auswahl aus dem Werk Harun Farockis umfasst seine künstlerische Auseinander-setzung mit der Welt der Arbeit und den Bildern der Großstadt. Die Vorführung des Films BERLIN: DIE SINFONIE DER GROSSSTADT hebt den titelgebenden Teil der Ausstellung: ‚Gegen-Musik‘ (2004) heraus.

Zum Film: Der dokumentarische Film beschreibt einen Tag in der Großstadt Berlin, die in den 1920er Jahren einen industriellen Aufschwung erlebte, und gibt auch heute noch einen Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu dieser Zeit. Ruttmann konzipierte seinen Film als dokumentarisches Kunstwerk, das die Großstadt Berlin als lebenden Organismus darstellen soll. Im langsamen Erwachen der Stadt, in der Hektik des Tages und im langsameren Ausklingen am Abend sah er eine Analogie zu einer
Sinfonie und unterstrich dies im Filmschnitt und mit der Filmmusik. (Quelle: Wikipedia)

Zur Ausstellung: Die Auswahl aus dem Werk Harun Farockis umfasst seine künstlerische Auseinandersetzung mit der Welt der Arbeit und den Bildern der Großstadt. Die Vorführung des Films BERLIN: DIE SINFONIE DER GROSSSTADT hebt den titelgebenden Teil der Ausstellung: ‚Gegen-Musik‘ (2004) heraus, eine Installation, die sich dort im Treppenhaus befindet und in welcher Ausschnitte aus dem Film zu sehen sind, zusammen mit Ausschnitten aus dem Stummfilmklassiker DER MANN MIT DER
KAMERA. Die Filmaufnahmen der Großstadt aus den 1920er Jahren werden Bildern von heute gegenübergestellt, die von Überwachungskameras mit algorithmischer Software erzeugt sind, sogenannte ‚operative Bilder‘ von automatischen ‚Augen gesehen‘.

Pädagogische Anknüpfungspunkte sind Person und Werk des Filmemachers Harun Farocki (1944-2014), der sich, mit verschiedenen Mitteln, vor allem mit den Themen ‚Arbeit‘ und ‚Großstadt‘ auseinandersetzt. Er bezieht dabei auch Filme aus den Archiven als historisches Material mit ein.

Der deutsche Filmkünstler Harun Farocki steht am 10.04.2013 kurz vor der Pressekonferenz im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg (Niedersachsen) zu seiner Ausstellung "Spiel und Spielregeln" vor seiner Zwölfkanalinstallation "Arbeiter verlassen die Fabrik in elf Jahrzehnten".  Mit der Bedeutung von Spielregeln in der Gesellschaft und der Umgang der Medien damit beschäftigt sich Farocki in vielen seiner Werke. Foto: Carmen Jaspersen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Mit der Bedeutung von Spielregeln in der Gesellschaft und der Umgang der Medien damit beschäftigt sich Farocki in vielen seiner Werke. Foto: Carmen Jaspersen/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

Zur Person Harun Farocki: im Nachruf von Christian Buß (31.07.2014) Einzelkämpfer gegen die Macht der Bilder Simulation und Wirklichkeit: Wie kein anderer beschäftigte sich Harun Farocki mit der Produktion von Bildern – und den politischen Strategien dahinter.  „Seine Arbeiten sind immer politisch, niemals pathetisch. Sie sind immer Analyse, niemals Agitprop.“               (Quelle: www.spiegel.de)

Weiterführende Links:

Filminformationen: www.filmportal.de   www.dokumentarfilm.info Filmverleih/Filmarchiv: www.deutsche-kinemathek.de
Harun Farocki: www.harunfarocki.de
Ausstellung: www.hausderkunst.de
Unterrichtsmaterialien (Download-Bereich
Kunstvermittlung): www.hausderkunst.de

Meilensteine des Dokumentarfilms: www.dokumentarfilm.info

Dossier zum Film und zum Thema Großstadt (‚Sound des Jahrhunderts‘): www.bpb.de

Flyer: KW.BERLIN-DIE.SINFONIE.DER.GROSSTADT (04.05.2017)

Kino-Eintrittspreis: 5 Euro / 4 Euro für Schüler – plus 2 Euro zuzüglich Teilnahmegebühr an der Führung durch die Harun-Farocki-Ausstellung

Orte: ARRI Kino, Türkenstraße 91, (U3/U6 Universität, Bus 154)   –                                Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1 (Bus 100, Tram 18  Nationalmuseum/Haus d. Kunst)

Anmeldung: info@treffpunkt-filmkultur.de (Kinoreservierung – Tel. 38899664) oder archiv@hausderkunst.de /Tel. 089-21127-132

 

 

 

 

 

 

 

 

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