HEIDI

Kinoworkshop im ARRI Kino mit der Produzentin Uli Putz – in Kooperation mit dem Städtischen Tagesheim Welzenbachstr. 12 (Mittwoch, 13. April 2016, 14-16.30 Uhr)

heidi.plakat (150)Deutschland, Schweiz 2014; 105 Min.; FSK: o.A.; empfohlen ab 8; Kinderfilm, Literaturverfilmung nach den Romanen von Johanna Spyri; Regie: Alain Gsponer; Drehbuch: Petra Biondina Volpe; Kamera: Matthias Fleischer; Musik: Niki Reiser; mit: Anuk Steffen, Bruno Ganz, Katharina Schüttler, Peter Lohmeyer, u.a.; Produktionsfirmen: Claussen+Putz MünchenZodiac Pictures Luzern; Postproduktion: ARRI Media; Produzenten: Uli Putz, Jakob Claussen, Reto Schärli, Lukas Hobi; Bayerischer Filmpreis (Bester Kinderfilm) 2015; FBW-Prädikat: Besonders wertvoll;

Inhalt: Das 9-jährige Waisenmädchen Heidi will auf keinen Fall ins Waisenhaus abgeschoben werden. Dafür nimmt die Frohnatur sogar die Gesellschaft ihres grantigen Großvaters in Kauf, den alle im Dorf nur Alm-Öhi nennen. Der Einsiedler will die unerwünschte Enkelin zunächst schnellstmöglich dem Dorfpfarrer überantworten. Mit ihrer natürlichen und offenen Art erweicht Heidi jedoch das Herz des Alten und knüpft zudem eine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Geißenpeter, der den Frust über den Rohrstock des Lehrers schon mal an seinen Ziegen auslässt. Doch dann vermittelt Heidis Tante Dete das Waisenkind an die wohlhabende Familie Sesemann aus Frankfurt, die eine Spielgefährtin für die gehbehinderte Klara sucht. Die stickige Großstadt und die strenge großbürgerliche Etikette erdrücken Heidi, deren Sehnsucht nach der Alm sich bald sogar in einer Krankheit manifestiert. … (Quelle: kinofenster.de)

uli_putz_150Zur Person Uli Putz: 1965 in Lauingen an der Donau geboren. 1984-89 Ausbildung und Tätigkeit als Fotografin, im Anschluss Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film München, Abt. Produktion und Medienwirtschaft mit dem Abschluss 1993. Es folgten Tätigkeiten als freie Produktionsleiterin, Herstellungsleiterin bei MTM Cineteve GmbH und 1995-03  bei Claussen+Wöbke. Seit 1999 kamen vermehrt Lehrtätigkeiten hinzu, zum Beispiel an der ifs Köln und der BAF München.  Aktuell ist sie Gastreferentin an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF), sowie der Deutsch-Französischen Masterclass an der Filmakademie Ludwigsburg und gehört der Vereinigung der Unabhängigen Produzenten Süd (UPS) an. Ab 2005 ist Uli Putz aktives Mitglied des Netzwerkes unabhängiger europäischer Produzenten ace (atéliers du cinéma européen). Seit 2004 ist sie Produzentin, Geschäftsführerin und Gesellschafterin bei Claussen+Putz. 

 

HEIDI BF - (150)Zur Person Jakob Claussen: 1961 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur absolvierte er mehrere Praktika bei Filmproduktionen sowie eine Ausbildung zum Industriekauf- mann. Schließlich zog es ihn nach diversen Aufnahmeleiter-Tätigkeiten endgültig zur Filmbranche und er studierte von 1986-89 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in der Abteilung Film- und Fernsehspiel. Es folgten zwei Jahre als Herstellungsleiter an der HFF München in der Abteilung III, in der er das Development, die Finanzierung, die Herstellung, den Vertrieb und Verkauf von Kurzfilmen sowie einiger abendfüllender Fernsehspiele und diverser Sonderprojekte betreute. 1992 erfolgte zusammen mit Thomas Wöbke die Gründung der Claussen+Wöbke Filmproduktion GmbH. Seither ist er als Produzent von Spielfilmen tätig.

Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit (VISION KINO): Zunächst bietet die neue Verfilmung einen Vergleich mit den Romanvorlagen und weiteren Adaptionen des Stoffs an. Eine vergleichende Betrachtung kann auch eine intermediale Perspektive einnehmen, da „Heidi“ nicht nur als Stumm-, Schwarzweiß- und Farbfilm adaptiert wurde, sondern auch im Serienformat, als Comic, Hörspiel und Musical. Eine Filmanalyse kann die Mittel herausarbeiten, mit denen der Film das Land und die Stadt als Gegensatzpaar inszeniert. Auf der Alm dominiert die mit Freiheit assoziierte Weite des Blicks, während das Stadtleben in engen Gassen und hinter verschlossenen Fenstern stattfindet. So ist es nicht verwunderlich, dass Heidi bald ein starkes Heimweh entwickelt. Anhand des Schicksals des Waisenmädchens können die Schüler/innen auch von eigenen Erfahrungen berichten, wenn sie sich zum Beispiel nach einem Schulwechsel oder Umzug in der neuen Umgebung fremd gefühlt haben. Auch als Leseanfängerin bietet sich Heidi als Identifikationsfigur an. So kann mit den Kindern über ihr Lieblingsbuch gesprochen werden und darüber, welche Bedeutung das Lesen und Schreiben in ihrem Leben hat. (Quelle: www.visionkino.de)

Weiterführende Links:

Filmproduktion: www.claussen-woebke-putz.de
Filmwebseite: www.heidi.studiocanal.de
Filminformationen: www.filmportal.de
Unterrichtsmaterialien: www.stiftunglesen.de
www.visionkino.de  www.kinofenster.de

24 FILMSCHULE (Produktion): www.vierundzwanzig.de

Flyer: TFK.KW.HEIDI  13.4.2016

programm_gefoerdertEintrittspreis: 5 Euro / 4 Euro für Schüler und Begleitpersonen ARRI Kino, Türkenstr. 91, MVV: U3/U6 Universität, Bus 154 Reservierung: Tel.38899664 oder info@treffpunkt-filmkultur.de

 

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